|
|
|
SchwachstromCamp 2011: Das Event |
|
Geschrieben von Florian Heinz
|
|
Am 1. und 2. Oktober gibt es die nächste Schwachstrom-Sause! Und zwar mit einem deutschlandweit einmaligen Konzept: Im Schwachstromcamp 2011 treffen nämlich Elemente einer klassischen Konferenz auf LAN-Party! Zuerst gibt's was fürs Köpfchen, dann wird die Nacht zum Tag gemacht.
Um 15 Uhr geht's im frisch renovierten Dorfgemeinschaftshaus in Harnrode Heimboldshausen mit den Sessions los. Genaueres findet ihr hier.
Um 20 Uhr startet dann die LAN-Party. Beendet wird die Sause am Sonntag gegen 12 Uhr.
In den nächsten Tagen werden wir euch informieren, wie viel die LAN kosten wird. Für 5 Euro könnt ihr mitzocken! Die Vorträge sind kostenlos!
Ihr könnt euch dann auch wie gehabt für die Veranstaltung registrieren.
Wir halten euch auf dem Laufenden.
Artikel kommentieren |
|
|
Alles, was wir machen müssen, ist: Fragen! |
|
Geschrieben von Florian Heinz
|
|
Was alle Nerds, was alle Geeks gemein haben ist die unbedingte Liebe zum Detail. Und wir können uns wirklich glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in denen die Infos direkt vor unseren Füßen liegen. Die meisten Vertreter dieser Nerd-Spezies, würden der folgenden These höchstens still zustimmen, aber Geeks haben mehr mit Doctor Faust gemein, als ihnen lieb ist: Es geht ihnen darum, das Innerste zu verstehen, das die Welt zusammenhält. Und das Innerste, das findet man inzwischen nicht mehr über die Massenmedien, über die Tageszeitungen, nicht mehr in Bibliotheken – sondern direkt bei Experten. In Blogs, in Podcasts. Noch niemals in der Geschichte der professionalisierten Wissenschaft gab es so viele Fachmagazine, so viele Fachvideos und so viele Audios – frei zugänglich, für jeden. Man muss sie nur annehmen, wenn man mehr haben will, als einen Überblick. Der zweite Schwachstrom-Themenstammtisch hat sich deshalb mit dem beliebten Bloginstrument „Wordpress“ beschäftigt. Und gleichzeitig auch damit, wie man heutzutage publizieren kann. Denn dadurch, durch das Verständnis der Plattform, durch das Verständnis der äußeren Struktur, kann man das Fremdpublizierte erst richtig einordnen. Wie die regelmäßigen Leser dieser (ich setzte es mal in Anführungszeichen) „Internetpräsenz“bestimmt schon mitbekommen haben, werden wir uns als SeV von Grund auf erneuern . Und ich hoffe immer noch darauf, dass die äußere Form der neuen Darstellung zumindest einen geringen Teil des neuen Selbstverständnisses vom Verein ausmacht: kommunikativ, technisch, partyaffin. Ich sehe die Möglichkeiten, die durch die doch sehr unterschiedlichen Mitglieder tatsächlich bestehen: Nämlich ganz simpel ausgedrückt, das weiterzugeben, was man kann. Dazu brauchen wir nicht unbedingt eine Agenda, oder eine feste, eine hierarchische Struktur. Dazu brauchen wir nur den Willen des Einzelnen sich einzubringen – und wenn dies durch einfaches Nachfragen geschieht - oder simples Interesse. Letzte Woche hatten wir den gelungenen Auftakt unseres Schwachstrom-Online-Themenstammtisches. Timo hat über das fantastische Tool inSSIDer gesprochen . Habe ich davon alles verstanden? Mitnichten! Aber ich habe jetzt Ansatzpunkte um mein Wissen in puncto Wifi auszubauen. Genauso hoffe ich, dass ich neugierig machen konnte, sich etwas mehr mit Wordpress auseinander zu setzen. Vielleicht ist der Wandel, den ich mit dem Verein vorhabe, etwas zu krass. Wir haben zwar den Computer niemals nur primär dazu genutzt, Facebook-Status abzugeben – wir haben Gameserver aufgesetzt, eine funktionierende Intranetstrukturgeschaffen – aber wir waren eben: Ein LAN-Verein. Wir haben „nur“ Veranstaltungen organisiert, bei denen wir uns, bei denen sich unsere Gäste wohlfühlen können. Den Wandel zu einem Verein, indem jeder das anbietet, was er kann und will, auf technischer, auf IT-Ebene, ist vielleicht wirklich erst einmal etwas heftig und von mir egoistisch gedacht. Denn ich stelle mir das genial vor, von den Schwachmaten Denkanstöße zu bekommen. Oder Felder zu sehen, von denen ich bisher keine Ahnung hatte. Und ich denke dennoch: Euch könnte es genauso gehen. Denn alles, was wir machen müssen ist: Fragen! Dadurch können wir uns gemeinsam zumindest dem faustschen "Inneren" etwas besser annähern. Artikel kommentieren |
|
|
Stammtisch Review 04.04.2011 |
|
Geschrieben von Timo Pforr
|
|
Am 04.04. trafen sich einige aktive Mitglieder zum monatlichem Stammtisch im Teamspeak. Auf der Agenda stand ein ungezwungenes Meet & Greet zusammen mit einem Austausch über aktuelle Themen, insbesondere die Vorstellung der neuen Alpha Umgebung der Schwachstrom Webseite. Florian zeigte seine bereits sehr weit fortgeschrittene und angepasste Webplattform als Backend für die neue Webseite. Die Basis liefert hierbei das offene Webblog System "Wordpress".
Um überhaupt gemeinsamme Inhalte bei allen Stammtisch-Beteiligten sichtbar zumachen, wurde im Verlauf des Treffens mit dem Präsentationsmodus von Team-Viewer experimentiert. Diese Fernwartungssoftware eigentlich auf Point-2-Point Verbindungen spezialisiert, erlaubt es gratis auch von mehreren Clients auf einen PC zuzugreifen und über eine ausgefeilte Rechteverwaltung bestimmte Fenster, oder aber auch den gesamten Desktop des Sitzungsleiters zuzugreifen. Für Privatpersonen kostenlos nutzbar, jedoch keine Freeware.
Letztendlich wurde von mir noch ein Erfahrungsbericht über einen Windows 7 kompatiblen WLAN Scanner wiedergegeben. Der inSSIDer liefert viele wichtige Basisinformationen über die aktuelle WLAN-Kanal-Nutzung an dem Ort des scannenden PCs. So können bereits genutzte Kanäle entdeckt und eine gegenseitige Störung reduziert werden. Auch lässt sich über ein mobiles Gerät die Netzabdeckung / Signalstärke in einem Gebäude sichtbar machen und gegebenenfalls durch Positionsänderung des AccessPoints eine Verbesserung der WLAN Abdeckung herbeiführen. Weitere Informationen wie WLAN-Name (SSID), Verschlüsselung, Router Hersteller und max. verfügbare Übertragunsrate runden das kleine Netzwerktool ab. Ein Scan, bei entsprechender Hardware, ist sowohl im 2,4GHz Band, wie auch im 5GHz Band möglich.
Falls ihr auch Spaß daran habt euch über aktuelle WebThemen auszutauschen, seid ihr herzlichst eingeladen am nächsten Stammtisch vorbeizuschauen. Der nächste Termin wird sicher bald hier bekanntgegeben.
Viele Grüße
Timux
Artikel kommentieren |
|
|
Eine ganz neue Seite des Vereins?! |
|
Geschrieben von Florian Heinz
|
|
Das Gerüst der neuen Schwachstrom-Seite steht. Um mal einen Zeitplan zu nennen: Ende des Monats möchte ich die
Seite soweit fertig haben, dass wir umstellen können. Dazu treffen wir
uns nächsten Montag um 22 Uhr nochmal im Teamspeak.
Hauptthema wird die Seite sein: Ich stelle sie noch einmal vor und beginne bei einer (fast) plainen
Wordpress-Installation. Daran versuche ich euch dann deutlich zu machen, was sich in der
Schwachstrom-Version unterscheidet. Dann geht's ins Inhaltliche und
Technische: Was fehlt? Was ist zuviel? Wo muss man noch dran arbeiten?
Und vor allem: Wer? Muhahahahaha.
Artikel kommentieren |
|
|
Ohne Quotenzwang in die Zukunft |
|
Geschrieben von Florian Heinz
|
|
Er hätte dort geendet, wo er begonnen hat: privat. Der Verein Schwachstrom hat sich am gestrigen Sonnabend zur Jahreshauptversammlung getroffen und zwar in den Kellerräumen von Familie Rudolph in Heringen. Dabei haben die Stammmitglieder so ernst wie nie über eine Vereinsauflösung debatiert. Das Ergebnis: Dafür hat der Computerclub eindeutig zu viel Potential. Verrückte Mittelerde-Version Die LAN-Szene hat sich mit dem Internet verändert. War das Netz in den 90′ern noch eine Nerd-Randerscheinung, haben erschwingliche Breitbandverbindungen dazu geführt, dass weniger auf Zocker-Events gespielt wird. Vielmehr ist das Computerspielen mehr und mehr privat geworden: Zu Hause mit Mikrofon und Sprachverbindung zu anderen Spielern vor dem eigenen Rechner oder in kleineren Zockerrunden. Die meisten Vereine, die sich Anfang des Jahrtausends gegründet haben, um Computerpartys zu organisieren, haben sich inzwischen wieder aufgelöst. Denn noch nie war es schwieriger Veranstaltungen zu organisieren, die für eine größere Spieler-Gruppe ausgelegt sind und sich dann auch noch wirtschaftlich lohnen. Denn um attraktiv zu bleiben, haben sich viele Veranstalter auf Themen-Partys spezialisiert. Dann wird in einer großen Halle beispielsweise ‘World of Warcraft’ gezockt. Wobei auch das Ambiente so hergerichtet ist, dass selbst J.R.R. Tolkien trotz summender Rechner und Pizza-Kartons sich so fühlen würde, als ob er in einer sonderbar verrückten Mittelerde-Version gelandet wäre. Das zu organisieren ist teuer und verspricht immer noch keine gefüllte Halle. Dann gibt es auch noch das Problem beim Phillipsthaler Verein: Nur wenige Organisatoren spielen selbst. Ein weiteres: Es gibt noch weniger Besucher auf den Vereinsveranstaltungen. Der Tenor bei der Jahreshauptversammlung war dementsprechend klar: Es muss sich etwas ändern – oder der Verein sollte sich ehrlicherweise doch besser auflösen. Aus Routine wurde Langeweile In den letzten drei Jahren dümpelte Schwachstrom still vor sich hin: Ein paar kleinere Partys, mit und ohne Computer, mit Besuchern, die man an einer Hand hätte abzählen können. Die Konsequenz daraus ist nur natürlich: Das Vereinsengagement ging immer weiter zurück, aus Routine wurde Langeweile. Dabei ist die Motivation der Mitglieder noch die gleiche wie im Jahr 2002 bei der Vereinsgründung: sich mit Technik auseinanderzusetzen um beispielsweise eine reibungslos-funktionierende Party auf LAN-Basis herzurichten. Dazu gehörte auch das Einrichten von Servern, Herstellen der Infrastruktur, Erstellen eines funktiorenden Intranet-Systems – allesamt Herausforderungen, mit denen sich die Mitglieder gerne und intensiv auseinandergesetzt haben. In der Vereinssatzung klingt das dann so: “Die Hauptaugenmerke (des Vereinszweckes, Anm. d. A.) sind auf die Förderung von Computerkenntnissen unter jungen Menschen, als mitentscheidenden Faktor beim Berufsantritt und auf kommunikative Aspekte wie Computernetzwerke gerichtet. Durch regelmäßige, spezielle öffentliche Veranstaltungen versucht der Verein computerinteressierte Menschen zu einem Informationsaustausch anzuregen.” Das galt damals, das gilt auch heute noch. Es gibt keinen Quotenzwang Im Jahr 2011 gibt es diese Herausforderungen immer noch – und dies mit Veranstaltungen zu verknüpfen, soll Ziel der ‘Schwachstrom-Aganda 2011′ sein. Für zukünftige Veranstaltung wurde beispielsweise der ‘offene Samstag’ eingerichtet: In Workshops werden dann Mitglieder kostenlos Themen gemeinsam mit und für Interessierte erarbeiten. Ob über die 3D-Grafik-Software Blender, über Gimp oder Podcasts: Auf den Vereinsveranstaltungen werden die Themen angeboten, die für die Mitglieder Relevanz besitzen, natürlich in der Hoffnung, dass sich auch andere Menschen dafür interessieren. Dieses Angebot wird kostenlos sein um dem gemmeinnützigen Anspruch des Vereins noch mehr gerecht werden zu können. Einen ‘Quotenzwang’ um den höchstmöglichen Cashflow zu erbringen, den gibt es nämlich nicht. Themen-Stammtisch Zeitnaher wird der Verein für alle Interessierte Themen-Stammtische organisieren, deren Zusammenschnitt im Anschluss als Podcast veröffentlicht werden kann. Den Anfang macht Rechtsexperte Timo Pforr mit dem höchst interessanten Thema, ob Veranstalter haftbar gemacht werden können, wenn auf LAN-Partys mit Internet strafrechtlich relevante Aktionen durch Gäste gestartet werden. Der Stammtisch startet am Montag, 4. April, um 22 Uhr via Teamspeak auf ts.outi-networks.de. Artikel kommentieren |
|
|
|
|